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Zentrum für Hochschullehre (ZHL)

Hochschuldidaktische Weiterbildung für alle Lehrenden der Universität Bayreuth

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Seminar-Serie zu "ChatGPT" - Auftakt am 30.1. zu Prüfungsrecht und ChatGPT, am 15.2. zu den Kompetenzen Studierender

25.1.2023

ChatGPT ist eine Software, die menschenähnliche Texte erzeugen kann. Damit ist es möglich, dass Studierende mit Hilfe dieser Software Hausarbeiten anfertigen können. Einerseits birgt diese Software viele neue Möglichkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens, andererseits ändert sich dadurch einiges bei der Betreuung von studentischen Arbeiten (insb. Hausarbeiten).

Seminarangebot am 30.1.23, 15 Uhr:

Kolleg:innen streamen Live-Tests anhand alter Klausuren und attestieren der KI, dass sie bestanden hätte. Das gleiche gilt für Eignungstests. Ist das die „schöne neue Welt“? Eigentlich ist die Idee, andere für sich arbeiten zu lassen, gar nicht neu. Brisant ist nunmehr aber die rasante Geschwindigkeit, mit der passable Ergebnisse generiert werden können.

Wir fragen uns nun: Welche Auswirkungen hat das auf unsere Prüfungen? Können wir an den bisherigen Formaten festhalten? Wie kann die Nutzung von ChatGPT verhindert werden? Wie müssten sich unsere Fragen und Aufgaben verändern, damit ChatGPT die Antworten nicht mehr vorgeben kann? Welche Dokumentationsformen könnten wir einfordern? Und schließlich müssen wir uns auch fragen: Wie können wir unsere Studierenden anleiten, KI verantwortungsvoll zu nutzen?

Der Beantwortung dieser Fragen wollen wir uns im Rahmen von Inputs und Diskussion nähern.

Zur Person:
Der Dozent Prof. Dr. jur. Ingo Striepling ist Professor an der OTH Regensburg: https://www.oth-regensburg.de/professoren-profilseiten/professoren-bw/prof-dr-jur-ingo-striepling.ht... Er ist seit über zehn Jahren Referent an der Universität Bayreuth und führt für uns äußerst kompetent und praxisorientiert Seminare zu Prüfungsrecht sowie zur Vyond durch.

Seminar buchen: Bitte folgen Sie diesem Link


Seminarangebot am 15.2.23, 9 Uhr, Titel "Kompetenzen Studierender abprüfen"

ChatGPT ist in aller Munde. Auf einmal gibt es eine Art digitales Ghostwriting, das nun kostenfrei für jedermann möglich wird. Auf den ersten Blick ändert das sehr viel, weil so viele neue Möglichkeiten des Betrugs auf der einen Seite und der Inspiration und des effizienten Arbeitens auf der anderen Seite entstehen. Beide Aspekte gehören hochschuldidaktisch gewürdigt – wie lässt sich Chat GPT einerseits als Unterrichtswerkzeug nutzen und gewinnbringend in die Lehre (und eventuell auch in die Betreuung von Arbeiten) einsetzen – und wie können andererseits bestehende Prüfungsformate in Zeiten von ChatGPT erhalten bleiben oder angespasst werden, damit die Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens auch weiterhin abprüfbar sein werden. 

Der bevorstehende Kurzworkshop widmet sich in erster Linie der zweiten dieser beiden Fragen. Wie müssen oder können bestehende Prüfungsformate an diese technische Innovation angepasst werden? Wie lässt sich weiterhin sicherstellen, dass Studierende erlernen, wissenschaftlich zu arbeiten und wie lässt sich das überprüfen? Der Kurzworkshop stellt dazu einige Ideen vor und gibt Raum für kollegialen Austausch und Diskussionen.

Zur Person:
Die Referentin Dr. Susanne Frölich-Steffen ist seit 2004 freiberufliche Didaktik- und  Rhetoriktrainerin und hat viele Erfahrungen im Bereich der Hochschuldidaktik gesammelt. Seit über acht Jahren ist sie regelmäßig Referentin an der Universität Bayreuth und führt für uns äußerst kompetent und praxisorientiert Seminare zur Betreuung und Bewertung von Hausarbeiten sowie zu Kommunikationsthemen durch.

Seminar buchen: Bitte folgen Sie diesem Link hier. Eine einmalige Registrierung ist erforderlich.




Unser Interesse am Thema ChatGPT

Das ZHL ist an dem Thema "ChatGPT" sehr interessiert und arbeitet an einer Seminar-Serie. Aktuell hat dieses Thema vier Haupt-Bestandteile: 

  • Was ist ChatGPT (oder ähnliche Software) aus technischer Sicht und wie kann man es nutzen? -> Hierzu bitte das Seminar an der KU betrachten, das dieses Thema auch adressiert: https://weiterbildung.ku.de/goto.php?target=crs_1351&client_id=weiterbildung sowie außerdem den Link unten auf den Vortrag von Prof. Weßels als Youtube-Video.
  • Wie gehen wir damit aus prüfungsrechtlicher Sicht um? -> Das Seminar am 30.1. behandelt das Thema, Link.
  • Wie leiten wir unsere Studierenden an, ChatGPT verantwortungsvoll zu nutzen? -> Seminar oben an der KU sowie ein Seminar von Dr. Susanne Frölich-Steffen (noch nicht veröffentlicht, Termin 15.2. 9-11 Uhr)
  • Wenn ChatGPT Texte für Studierende schreibt, welche Form von Eigenständigkeit/Wissenschaftlichkeit ist das dann? -> dieses Thema wollen wir u.a. in einer "Hochschullehre im Gespräch"-Veranstaltung Ende April adressieren (zurzeit 28.4. geplant)

Bitte informieren Sie sich gerne später erneut auf www.profilehreplus.de nach dem Thema, sodass Sie alle Seminarangebote mitbekommen.


Allgemeine, weiterführende Informationen zum Thema für Sie: 

Playlist: Hier finden Sie eine Playlist, die das ZHL einrichtet und pflegt, mit informativen Videos zu ChatGPT: https://youtube.com/playlist?list=PL5AOTUhjyIv5y_3s8lYqYVMNGptIyTFRn

Darin finden Sie ein Video von Katharina Zweig, das einen Vortrag von Prof. Weßels zeigt (https://youtu.be/_QaVNFuH6Cw). Sie geht auf wesentliche Punkte der Thematik ein. Sie stellt die Softwareentwicklung vor und berichtet, wie man zukünftig mit der Entwicklung weiter verfahren kann. In dem Zusammenhang möchte ich noch drei Links aufgreifen, die sie benennt: 

Weitere Software:

  • elicit.org -> damit sind Forschungsfragen einstellbar
  • www.jenni.ai - > diese Software vervollständigt Sätze und fügt Literaturhinweise hinzu
  • www.question-aid.com -> diese Software erzeugt Multiple Choice Fragen

Zusammenfassender Artikel: Ein zusammenfassender, spannender Artikel von Frau Prof. Weßels ist am 20.12.22 entstanden und hier zu finden: https://www.forschung-und-lehre.de/lehre/chatgpt-ein-meilenstein-der-ki-entwicklung-5271

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